Dressurschabracke "Bristol"

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Dressurreiten in der Geschichte

Das dressurreiten als Sport entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Vergleich zwischen Offizieren und war, wie die meisten reitsportlichen Disziplinen, anfangs überwiegend diesen vorbehalten. Während in den höfischen Kreisen lange Zeit die sogenannten "Caroussels" bzw. "Horse-Ballets" ( vergleichbar heutiger Quadrillen) die üblichen Reitvorführungen waren, wurde 1873 von der "Gesellschaft zur Prämierung gut dressierter Campagne-Pferde" in Pressburg erstmals ein Preisreiten als Einzelreitwettbewerb durchgeführt. Diese Prüfungen verbreiteten sich in den folgenden Jahren in Europa. Sie enthielten neben den heutigen Dressurprüfungen üblichen Lektionen auch noch Hindernisse. Als Nachfolger dieser Hindernisse fand sich bis in die 70er Jahre, am Ende von Dressurprüfungen ein Gehorsamssprung.

 

Das Reglement der seit 1912 olympischen Sportart geht auf die militärischen Anforderungen der europäischen Kavallerien zurück. Heute sind weltweit Frauen im Dressursport führend. Seit 2009 werden Männer und Frauen bei den Deutschen Meisterschaften im Dressurreiten gemeinsam gewertet. Deutschland ist seit Jahrzehnten auch auf Grund seiner Erfolge in der Pferdezucht dominierend im Dressursport, es ist mit die erfolgreichste Sportart, in der deutsche Sportler international antreten.

 

( Quelle: Wikipedia)

Hintergründe und Entwicklung

Das Dressurreiten ist heute eine populäre Disziplin des Pferdesports. Eine schonende und systematische dressurmäßige Ausbildung des Pferdes ist jedoch auch Voraussetzung für alle anderen reitsportlichen Bereiche. Die Dressurausbildung ist sehr alt. Schon in der ältesten überlieferten Reitlehre, die auf den griechischen Philosophen und Heerführer Xenophon ( ca. 430 - 688 v. Chr. / Schriften: "Peri Hippikes" - "Über die Reitkunst" / "Hipparchikos" - "Pflichten eines Reiterführers") zurückgeführt wird, sind Ansätze vom Prinzip der Versammlung enthalten. Die Psyche des Pferdes fand erstmals durch den Rittmeister Pluvinel ( 1555 - 1629) Berücksichtigung bei der Ausbildung. Er gilt noch heute als einer der bedeutendsten Vertreter der gewaltfreien Lehrmethode.

 

Der erste methodisch aufgebaute Leitfaden für eine Pferdeausbildung mit System ist die "Ecole de Cavalerie", die von Guérinière (1688 - 1751) niedergeschrieben wurde. Die darin enthaltenen Prinzipien wie Versammlung, Durchlässigkeit und Losgelassenheit sind noch heute Basis für die klassische Reitweise und Bestandteil der Ausbildungsskala. Daneben hat auch das von Steinbrecht ( 1808 - 1905) verfasste Werk "Das Gymnasium des Pferdes" bis heute nicht an Bedeutung verloren.

 

Die Dressurausbildung war bis zum Barock eher ein Mittel zum Zweck. Dabei ging es darum aus dem Pferd einen willigen Gefährten für die Soldaten im KAMPF ZU FORMEN: Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Dressurreiten als Sport aus der Militärgebrauchsreiterei. Aus diesem Grund waren Wettkämpfe im Dressurreiten vorerst für lange Zeit nur Offizieren vorbehalten. 1912 wurde das Dressurreiten olympische Disziplin, wobei nur Männer zu den Wettbewerben zugelassen waren. Im Jahr 1952 wurde die Einschränkung aufgehoben und auch Frauen durften bei Dressur-Wettbewerben der Olympischen Spiele teilnehmen.

 

Für das Dressurreiten verantwortlich ist die Fédération Equestre Internationale ( kurz: FEI) - die internationale Vereinigung. Sie ist für die Veranstaltung zahlreich internationaler Wettbewerbe verantwortlich.

 

( Quelle: https://www.pferdchen.org/Pferdesport/Dressurreiten.html)